Lebensprojekt auf allen fünf Kontinenten

218 UNESCO-Welterbestätten im Visier



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Kathedrale von Reims in der Champagne in Frankreich

Kathedrale von Reims in der Champagne in FrankreichUferbereich der Donau, Andrássy-Straße und Burg Buda in Budapest in Ungarn.Das gesamte Gebiet der Vatikanstadt ist seit 1984 durch die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) als Weltkulturerbe anerkannt. Die Vatikanstadt ist somit der einzige Staat der Welt, dessen komplettes Territorium von der UNESCO geschützt ist.Trulli (Rundbauten) von Alberobello in Apulien, Provinz Bari. Mehrzahl Trulli, ist eine Bezeichnung für die vor allem in Apulien vorkommenden Rundhäuser, deren Steindächer sich nach oben hin in einem Kraggewölbe (sogenanntes „Falsche Gewölbe“) verjüngen und mit einem symbolischen Schlussstein, dem Zippus, oft aber auch mit einer Kugel oder einem anderen Symbol, abgeschlossen werden.Die mittelalterliche Stadt von Rhodos ist die Altstadt von Rhodos, welche 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Die Altstadt ist geteilt in das Kollachium, das türkische Viertel und das jüdische Viertel.

Die Stadt wurde 408 v. Chr. als Hauptstadt der griechischen Insel Rhodos aus drei Städten gegründet. Die jetzige Altstadt ist eine Burg des Johanniterordens aus dem 14. Jahrhundert. Sie liegt zum Teil auf einem Hügel und ist von einer über vier Kilometer langen Festungsmauer umgeben, die bis an den Hafen reicht.Die Hamburger Speicherstadt ist das größte zusammenhängende, einheitlich geprägte Speicherensemble der Welt. Das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus war das erste reine Büroviertel auf dem europäischen Kontinent.Blenheim Palace feierte den Sieg über die Franzosen und ist für den Aufbau der englischen romantischen Architektur als eigenständiger Baustil von Bedeutung. Blenheim Palace bei Woodstock in der Grafschaft Oxfordshire gehört zu den größten und bekanntesten Schlössern Englands. Es wurde für John Churchill, 1. Duke of Marlborough während der Regierung von Königin Anne als Belohnung für seine militärischen Erfolge im Spanischen Erbfolgekrieg (Sieg bei der Schlacht von Höchstädt an der Donau; englisch Battle of Blenheim) erbaut. In dem Schloss erinnert heute eine permanente Ausstellung an den bekanntesten Nachfahren des Dukes, Winston Churchill, der 1874 hier geboren wurde.Der Herkulesturm wurde im ersten Jahrhundert von den Römern am Hafeneingang von La Coruña in Nordwestspanien gebaut und dient seitdem gleichermaßen als Leuchtturm und Landmarke. Der Turm steht auf einem 57 Meter hohen Felsen und hatte bereits zu römischer Zeit eine Höhe von 34 Metern. Im 18. Jahrhundert kamen durch Restaurierungen des Architekten Eustaquio Giannini, der den römischen Kernbau um zwei achteckige Türme erweiterte, weitere 21 Meter hinzu. Er ist der weltweit älteste noch in Betrieb stehende Leuchtturm.Historisches Zentrum der Stadt Salzburg in Österreich.Weinberge, Häuser und Weinkeller der Champagne. Das Weinbaugebiet Champagne ist das für den Anbau der Grundweine des Champagners zugelassene Gebiet.Der Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial (Königlicher Sitz Sankt Laurentius von El Escorial) ist eine Schloss- und Klosteranlage, die in den Jahren 1563 bis 1584 auf Initiative des Königs Philipp II. von Spanien nach Plänen von Juan Bautista de Toledo in der spanischen Ortschaft San Lorenzo de El Escorial in der Region Madrid errichtet wurde. Die Entfernung zur spanischen Hauptstadt beträgt etwa 45 Kilometer. Das Schloss ist der größte Renaissancebau der Welt.Altstadt von Bath. Die von den Römern als Kurort gegründete Stadt ist bekannt für ihre erhalten gebliebenen römischen Ruinen und ihre Palladianische Architektur.Israel: Nekropole Bet She'arim – Wahrzeichen der jüdischen Erneuerung
Die Nekropole von Bet She'arim ist ein außergewöhnliches Zeugnis des antiken Judentums. Im 2. Jahrhundert nach Christus war Bet She'arim die wichtigste jüdische Begräbnisstätte außerhalb von Jerusalem. Die unterirdischen Grabstätten der Nekropole sind eine Schatzkammer mit eklektischen Kunstwerken, reichen Verzierungen und Inschriften in aramäischer, griechischer und hebräischer Sprache. Sie bezeugen eine Periode der Wiederbelebung der jüdisch-religiösen Kultur. Bet She'arim steht in enger Verbindung mit dem Patriarchen Rabbi Jehuda, einem der geistigen und politischen Führer des jüdischen Volkes und Verfasser der Mischna, der ersten größeren Niederschrift der mündlichen Tora. Rabbi Jehuda ha-Nasi lebte und arbeitete in Bet She'arim. Daher gilt der Ort als ein Wahrzeichen der jüdischen Erneuerung.Jordanien: Taufstätte "Bethanien jenseits des Jordans" (Al-Maghtas)
Die historische Siedlung Bethanien liegt zwei Kilometer östlich des Jordans, etwa 50 Kilometer vor der jordanischen Hauptstadt Amman. Laut biblischer Überlieferung ist sie der Wohn- und Wirkungsort Johannes des Täufers. Bethanien liegt am Fuße eines Hügels, der bereits in vorchristlicher Zeit als heiliger Ort galt: Hier soll einst der Prophet Elias in den Himmel gefahren sein. Gleichzeitig liegt Bethanien auf der antiken Pilgerroute von Jerusalem zum Berg Nebo. Die Ausgrabungen in der Region zählen zu den wichtigsten archäologischen Entdeckungen des heutigen Jordaniens. Zwischen der historischen Siedlung und dem Fluss wurde auch eine große Kirche aus spätbyzantinischer Zeit entdeckt. Es wird vermutet, dass das Gotteshaus am Flussufer den Taufort Jesu markieren sollte. Nach dem Evangelium des Johannes war Bethanien der Ort, an dem die Jordan-Taufe des Jesus von Nazareth stattgefunden hat.Matera ist eine Stadt in der süditalienischen Region Basilikata mit 60.556 Einwohnern (Stand am 31. Dezember 2013) und Hauptstadt der Provinz Matera. Die Stadt ist Sitz eines Erzbischofs. Bekannt ist Matera für seine Altstadt, die zum Teil aus Höhlensiedlungen, den Sassi, besteht. Die Sassi gehören seit 1993 zum UNESCO Welterbe.Das wichtigste Bauwerk Šibeniks in Kroatien ist die Katedrala sv. Jakova, deren Dach aus einem Tonnengewölbe aus freitragenden Steinplatten besteht. Ein schlichter Bau von außergewöhnlicher Raffinesse, der nicht nur durch die Schönheit der Steinmetzarbeiten, durch die harmonische Form und seine Ausgewogenheit besticht, sondern auch durch seine Konstruktionsart Architekturgeschichte schrieb, und heute zum Weltkulturerbe zählt.Stonehenge ist ein in der Jungsteinzeit errichtetes und mindestens bis in die Bronzezeit genutztes Bauwerk in der Nähe von Amesbury in Wiltshire, England, etwa 13 Kilometer nördlich von Salisbury. Es besteht aus einer Grabenanlage, die von einer aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildeten Megalithstruktur umgeben ist. Neueste Forschungen legen eine mindestens 11000 Jahre lange Geschichte der Anlage nahe. Die UNESCO erklärte die Stonehenge, Avebury and Associated Sites, zu denen Stonehenge gehört, im Jahr 1986 zum Weltkulturerbe.Patmos ist eine griechische Insel, die geografisch zu den Südlichen Sporaden und politisch zur Inselgruppe des Dodekanes in der Ost-Ägäis gehört. Das dem Heiligen Johannes gewidmete Kloster der Insel wurde 1088 von einem Mönch, dem Seligen Christodulos, mit Unterstützung des byzantinischen Kaisers Alexios I. auf den Ruinen eines antiken Artemis-Tempels gegründet. Mit seinen burgähnlichen Mauern beherrscht es bis heute das Erscheinungsbild von Chora und der Insel. Das Johanneskloster mit seiner bedeutenden Bibliothek wird seit 1999 als Weltkulturerbe der UNESCO geführt.Universität und historischer Bezirk von Alcalá de Henares in SpanienHistorische befestigte Stadt von Cuenca in SpanienKulturlandschaft von Aranjuez in SpanienKathedrale von Burgos in SpanienDie Altstadt Wiens, die von der Habsburger Regentschaft geprägt ist, wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.Die Stadt Dubrovnik, früher als Republik Ragusa bekannt (lateinisch Rausium später Ragusium, italienisch und deutsch Ragusa), ist eine Stadt im südlichen Kroatien an der Adria. Die Stadt wird aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als „Perle der Adria“ und „Kroatisches Athen“ bezeichnet. Im Jahr 1979 wurde die gesamte Altstadt von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.Die Wachau, eine Landschaft in Niederösterreich, ist das Tal der Donau zwischen Melk und Krems an der Donau und liegt etwa 80 Kilometer westlich der Bundeshauptstadt Wien. Im Jahr 2000 wurde die Kulturlandschaft Wachau mit den Stiften Melk und Göttweig und der Altstadt von Krems in die Liste des UNESCO-Weltkultur- und -naturerbes aufgenommen.Her Majesty’s Royal Palace and Fortress the Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex entlang der Themse am südöstlichen Ende der City of London. Die Ringburg mit zwei Festungsringen diente den englischen und britischen Königen unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Werkstatt, Lager, Zoo, Garnison, Museum, Münzprägestätte, Gefängnis, Archiv und Hinrichtungsstätte. Die UNESCO erklärte den Tower 1988 zum Weltkulturerbe. Der Tower gehört der britischen Krone und wird von den Historic Royal Palaces verwaltet.Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Die Ursprünge der Stadt sind auf den Diokletianspalast zurückzuführen. Die Innenstadt von Split mitsamt dem Diokletianspalast wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Volubilis, heute arabisch Walili, ist eine archäologische Stätte im Gebiet der Präfektur von Meknès, Marokko. Sie zeigt die am besten erhaltenen Monumente aus der römischen Antike in diesem Teil Nordafrikas. Im Jahr 1997 wurde sie als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.Die Royal Botanic Gardens, Kew (Kew Gardens) sind eine ausgedehnte Parkanlage mit bedeutenden Gewächshäusern; sie sind zwischen Richmond upon Thames und Kew im Südwesten Londons gelegen und zählen zu den ältesten botanischen Gärten der Welt. Die Gärten wurden 1759 geschaffen, um Botanik und Ökologie zu studieren und das Verständnis für diese Themen zu fördern.Der Nationalpark Plitvicer Seen ist der flächenmäßig größte Nationalpark Kroatiens und zugleich auch der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Der Nationalpark ist für seine kaskadenförmig angeordneten Seen weltbekannt, von denen an der Oberfläche derzeit 16 sichtbar sind. Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.Das Schloss Schönbrunn liegt im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing. Sein Name geht auf einen Kaiser Matthias zugeschriebenen Ausspruch zurück, der hier im Jahr 1619 auf der Jagd einen artesischen Brunnen „entdeckt“ und ausgerufen haben soll: „Welch’ schöner Brunn“. Schönbrunn ist das größte Schloss und eines der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter Österreichs. Das Schloss und der etwa 160 ha große Park sind seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.Trogir ist eine Hafenstadt in Kroatien und liegt in Mitteldalmatien etwa 25 Kilometer westlich von Split. Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.Meknès ist eine Stadt im nördlichen Marokko mit rund 600.000 Einwohnern. Die Hauptstadt der Region Meknès-Tafilalet liegt am Fuße des Mittleren Atlasgebirges. Ihr Name leitet sich vom Berberstamm der Miknasa ab, der den Ort ursprünglich besiedelte. Die gesamte Altstadt von Meknès wurde von der UNESCO im Jahr 1996 in ihre Liste des Weltkulturerbe aufgenommen.Évora ist eine Stadt im Alentejo in Portugal, deren historisches Zentrum 1986 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.Aus Israel wurden im Juli 2014 die Grabhöhlen in Marescha und Bet Guvrin in die Welterbeliste aufgenommen. Unterhalb der beiden Zwillingsstädte befindet sich ein unterirdisches System aus künstlich angelegten Höhlen und Kammern, die Menschen früherer Jahrtausende in den Kalksteinfels gegraben haben. Ehemalige Steinbrüche wurden mit unterschiedlichen Baumethoden in Höhlen zur landwirtschaftlichen und handwerklichen Nutzung umgewandelt. Die Kammern erfüllten verschiedene Zwecke als Lagerräume, Ställe, Taubenschläge oder Ölpressen. Einige Höhlen wurden als unterirdische Zisternen und Bäder genutzt, andere dienten als Grabkammern und Kultstätten oder als Verstecke in unruhigen Zeiten. Die Höhlen sind durch ein weit verzweigtes Gängesystem verbunden. So entstand eine "Stadt unter der Stadt".Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking.Grotten von Longmen in der Provinz Henan in China.Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing und Shenyang in China.Historische Stätten von Dengfeng im "Zentrum von Himmel und Erde" in China.Große Mauer in Balading bei Peking in China.Spätrömische Befestigungsanlagen von LugoSeidenbörse in Valencia in Spanien. Es dauerte 1482 bis 1533 bis der Bau mit seinem mit Zinnen versehenem Turm und der gotischen Vertragshalle fertiggestellt war. Sie gilt als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa. Sie besteht aus vier Teilen: dem Turm, dem Saal Consulado del Mar, dem Orangenbaum-Innenhof und dem Säulensaal.Historische Strafgefangenenlager in Australien.Nationalparks von West-TasmanienBauhaus- Architektur in Tel Aviv in IsraelBiblische Siedlungen - Megiddo, Hazor, Beer Sheba in Israel.Heilige Stätten der Baha'i in Haifa und West-Galiläa in Israel.Sandünen der Namibwüste in Sossusvlei. Die Namib ist eine Trockenwüste an der Westkueste Afrikas. Sie liegt auf dem Gebiet von Namibia und Angola und enthält den Namib-Naukluft-Nationalpark, den Nationalpark Skelettkueste sowie den Sperrgebiet-Nationalpark. Die Bedeutung des Namens kann man am ehesten mit „Leerer Platz” oder „Ort, wo nichts ist” angeben. Bekannt ist die Namib für ihre Sanddünen, die je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt intensiv ihre Farben ändern. Zu nennen sind hier besonders die Dünen zwischen Swakopmund und Walvis Bay, sowie die – häufig als höchste Dünen der Erde bezeichneten – Dünen beim Sossusvlei, die bis zu 400 Meter hoch sind. Die roten Dünen der südlichen Namib sind außer im Sossusvlei nur in den Tirasbergen auf der Farm Gunsbewys zugänglich.Albi ist die Hauptstadt des französischen Départements Tarn in der Region Midi-Pyrénées mit 49.179 Einwohnern. Albi ist Sitz eines katholischen Erzbischofs. Im Jahre 2010 wurde das Ensemble des Bischofsviertels in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.Lunenburg ist eine kleine Hafenstadt in Lunenburg County, ca. 90 km von Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, entfernt. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe.Entstanden ist der Bergpark Wilhelmshöhe ab 1696 nach einer Idee des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel, um die Stellung der Kasseler Fürsten im Absolutismus gegenüber anderen Herrscherhäusern in Europa aufzuwerten. Zu den zahlreichen
Sehenswürdigkeiten des Parks zählen die weltweit einzigartigen Wasserspiele, das Schloss Wilhelmshöhe mit seinen berühmten Sammlungen, die als künstliche Ruine angelegte Löwenburg und das Wahrzeichen der Stadt Kassel, der Herkules. Der 240 Hektar große Landschaftspark ist der größte Bergpark in Europa. Auf dem Gipfel des Parks wacht die auf einem rund 70 Meter hohen Sockel errichtete
Statue des antiken Halbgottes Herkules. Am Fuße des Herkules sorgt ein monumentales Wassertheater für eine bis heute weltweit einmalige Inszenierung. Mehr als 750.000 Liter Wasser fließen über Kaskaden, Becken, Rinnen und Aquädukte in rund 80 Meter Tiefe. Am Ende steigt das Wasser in einer 50 Meter hohen Fontäne über dem
Schlossteich empor. Die innovative Technik der Wasserführung, die das natürliche Gefälle des Bergparks nutzt, war seinerzeit einzigartig.Die Universitätsstadt Coimbra ist die Hauptstadt des Distrikts Coimbra und liegt am Rio Mondego, der 40 km westlich in den Atlantik mündet. Coimbra hat etwa 143.000 Einwohner, darunter etwa 30.000 Studenten. Die 1290 von König Dom Dinis gegründete Universität Coimbra ist die älteste Universität Portugals und eine der ältesten Europas. Coimbra war die erste Hauptstadt Portugals, seit der Gründung des unabhängigen Königreich Portugals im Jahr 1139 bis zum Jahr 1256. Nachdem Lissabon im Anschluss Hauptstadt wurde, nahm die Stellung der Stadt im Land ab, blieb aber bis heute von Bedeutung, insbesondere als Universitätsstadt. So trug sich die im Landesbewusstsein tief verankerte Episode von Inês de Castro und König Pedro I. Mitte des 14. Jahrhunderts hier zu.Jesu Geburtskirche in Bethlehem ist Unesco-Welterbe: Mit der politisch umstrittenen Vergabe des Welterbe-Titels soll Jesu Geburtsstätte vor dem Verfall gerettet werden. Seit fast 2000 Jahren ist die Kirche in Bethlehem eine Pilgerstätte. Doch das Gebäude muss dringend saniert werden. Die Kirche wurde zerstört, Kaiser Justinian ließ das zweite Gotteshaus im sechsten Jahrhundert erbauen. Dieses besuchen nun etwa zwei Millionen Menschen im Jahr. Doch 2002 hatten sich palästinensische Kämpfer 39 Tage lang in der Geburtskirche verschanzt. Die Spuren am Gotteshaus sind heute noch sichtbar - und auch das Dach ist marode.Guimarães gilt als Wiege der Nation, denn im 12. Jahrhundert war es die erste Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs Portugal. Hier bildete sich auch die portugiesische Sprache heraus. Schon in der Keltenzeit gab es am Fuß der Serra de Santa Catarina im Norden Portugals nordöstlich von Porto eine Siedlung. 1139 wurde Guimarães die erste Hauptstadt Portugals, der hier gebürtige Alfonso I. proklamierte sich zum ersten König des Landes. Im Mittelalter und in früher Neuzeit entstanden in Guimarães spezielle Bautechniken und Stile, die im ganzen Kolonialreich Portugals beispielgebend wurden. Charakteristische Gebäudetypen aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert sind im historischen Stadtzentrum zu besichtigen. Das noch aus dem 12. Jahrhundert stammende Castelo auf dem Burghügel zählt zu den besterhaltenen romanischen Burgen Portugals. Der Paço Ducal war einst der Palast der Herzöge von Bragança. Sehenswert ist auch das Rathaus aus dem 16./17. Jahrhundert. Unter den Sakralbauten ragen die Kirchen São Miguel do Castelo, Nossa Senhora da Oliveira und Santos Passos sowie das Kloster Santa Clara heraus.Rio de Janeiro in Brasilien: Gleich den ganzen Naturraum von Rio de Janeiro hat die Kulturorganisation der Vereinten Nationen zum Welterbe erklärt. Zu den Hauptmerkmalen der Stadt zählte die Unesco unter anderem den Stadtteil Copacabana zwischen der Atlantikküste und den Favela-Siedlungen auf dem Granitfelsen sowie die Christus-Erlöser-Statue auf dem Berg Corcovado und die botanischen Gärten aus dem Jahr 1808.Porto in PortugalDas historische Tallinn in Estland. Der nordöstlichste Punkt des mächtigen Hansebundes war die alte Handelsstadt Reval, die heutige estnische Hauptstadt Tallinn. Reval hatte eine Schlüsselstellung für den Handel des Westens mit dem Russischen Reich und weiter Richtung Osten inne.Marokko: Rabat – moderne Hauptstadt mit historischem KernDie Stadt Poreč ist neben Rovinj und dem urbanen Zentrum Pula die bedeutendste Küstenstadt an der Westküste der Halbinsel Istrien in Kroatien. Das wohl bedeutendste Bauwerk Porečs ist das Bischofsgebäude mit der Euphrasius-Basilika. Die in ihrer heutigen Gestalt im 6. Jahrhundert errichtete Kirche ist einer der bedeutendsten Sakralbauten Kroatiens. Weil sie in späteren Zeiten kaum verändert wurde, ist sie eines der wichtigen Zeugnisse spätantiker und frühbyzantinischer Kunst im gesamten Adriaraum; 1997 wurde sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Benannt ist die Basilika nach Bischof Euphrasius, der die Kirche unter Einbeziehung von Teilen des Vorgängerbaus zwischen 543 und 554 errichten ließ. Die Basilika und der sie umgebende Komplex kirchlicher Bauten (Atrium, Bischofspalast, Kapitelsaal u. a.) liegen im Norden der kleinen Halbinsel, die von der Altstadt Porečs eingenommen wird.Trier wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager.

Die Römischen Baudenkmäler in Trier, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Igeler Säule, Dom sowie die Liebfrauenkirche zählen seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.Bathala in PortugalLa Réunion ist eine zu Frankreich gehörende Insel im Indischen Ozean, die politisch ein französisches Übersee-Departement bildet. Die Insel hat eine Fläche von 2512 Quadratkilometer. Sie ist in ihrem Umriss fast oval und hat einen Durchmesser von 50 bis 70 km - das entspricht ungefähr der Fläche des Saarlandes. Eine Vulkankette, deren höchste Gipfel der Piton des Neiges (3069 m) und der noch aktive Piton de la Fournaise (2631 m) sind und die durch Hot-Spot-Vulkanismus entstanden ist, verläuft quer über die ganze Insel. Im Inneren von La Réunion befinden sich außerdem drei Talkessel, die Cirques von Salazie, Cilaos und Mafate. Letzterer ist sehr abgelegen und nur zu Fuß oder per Hubschrauber zu erreichen.Alcobaca in PortugalSu Nuraxi ist der am besten erhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien und thront auf einer Anhöhe einen Kilometer außerhalb des kleinen Ortes Barumini in der Provinz Medio Campidano. Der Ort liegt am Nordrand einer Hügellandschaft die den Namen Marmilla (Brust) trägt, wegen der sie prägenden Kegelberge. Die Siedlung wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt; ihre Komplexität wurde erst 1949 nach tagelangen Regenfällen und Abrutschen eines Hügels erkannt. Der zentrale Nuraghe thront, 15 m hoch, auf einer kleinen Anhöhe der Marmilla, deren namengebender Kegelberg in Form einer weiblichen Brust vis-à-vis gelegen ist. Es handelt sich um einen zuerst errichteten Kernnuraghen, der später von einer Mauer mit vier Außentürmen umgeben worden ist. In zweiten äußeren Mauerringen befinden sich die Reste weiterer, ursprünglich neun, Turmbauten. Der gesamte äußere Bereich, ist von ca. 150 Fundamentresten ehemaliger meist runder Hütten, dem sogenannten Dorf umgeben, das außerhalb der Mauern der 5-türmigen Kernstruktur liegt, also ungeschützt war. Der zentrale Turm (Mastio) stammt etwa aus der Mitte des 2. Jahrtausend v. Chr. Er hat unten einen Durchmesser von 10 Meter und verjüngt sich bis zur dritten, nur noch rudimentär vorhandenen Etage auf 5 Meter. Die ältesten Teile der Siedlung stammen erst aus der Zeit um 1200 vor Christus., der größte Teil der Mauern ist ca. 200 bis 400 Jahre jünger. Su Nuraxi wurde gegen 600 vor Christus von den Puniern zerstört.Tomar in PortugalIlulissat-Eisfjord in Grönland: aufgrund seiner gewaltigen Ausmaße und seiner großen Bedeutung für die Gletscherforschung wurde der Ilulissat-Eisfjord 2004 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Fjord und Gletscher haben dank ihrer guten Erreichbarkeit viel zur Erforschung des Aufbaus der grönländischen Eisschildes, des Klimawandels und verwandter geomorphologischer Prozesse beigetragen.Altstadt von Krakau in Polen: die Bedeutung Krakaus liegt darin, dass in der Stadt an der Weichsel die Wurzeln der polnischen Nationalidentität liegen.
In der stürmischen tausendjährigen Geschichte des polnischen Staates war Krakau stiller Zeuge seines Anfangs, seiner Höhepunkte und seiner Untergänge. Schon im Jahre 1000 wurde hier ein Bisturm gegründet und 1038 wurde Krakau vom König Kasimir dem Erneuerer zur polnischen Hauptstaddt ernannt. Aus dieser Zeit stammen erste Bauten auf dem Wawalhügel. Über Jahrhunderte wurden in Krakau polnische Monarchen gekrönt und auch begraben. In Krakau wurde die älteste Universität Polens gegründet. Durch sie wurde die Stadt zum Wissenschafts- und Kulturzentrum Osteuropas.
In seiner Geschichte wurde Krakau mehrmals verwüstet und zertrümmert, u.a. von Tataren und Schweden. Jede Zerstörung der Stadt oder einzelner Teile war eine Gelegenheit architektonische Änderungen einzuführen. So stehen heute gotische Gebäude neben Barock- und Renaissancebauwerken.Altstadt von Cáceres in der Extremadura in SpanienRegensburg (von lat. Castra Regina: Lager am Regen – nach dem ab 179 n. Chr. existierenden röm. Legionslager) ist eine kreisfreie Stadt in Ostbayern. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe.Kulturlandschaft Sintra in Portugal. Der Nationalpalast in Sintra ist eng mit der Geschichte des Landes verbunden. Er war acht Jahrhunderte lang die Sommerresidenz der portugiesischen Könige. Besonders Manuel I. , "der Glückliche", hat dem Palast seinen Stempel aufgedrückt, als Anfang des 16. Jahrhunderts die Visionen seiner Vorgänger wahr wurden und Portugal eine Großmacht wurde. Die bahnbrechenden Entdeckungen des Seewegs nach Indien und die Entdeckung Brasiliens fielen in diese Zeit. Im 19. Jahrhundert, als das Weltreich zu bröckeln begann und Portugal langsam in die Bedeutungslosigkeit driftete, machte ein schwärmerischer König Sintra zu einer Pilgerstätte der europäischer Romantiker. Der Pena-Palast in den Bergen von Sintra ist das Werk von Ferdinand von Sachsen-Coburg-Gotha, dem späteren König Fernando II. Das bunte Märchenschloss mit seinem Park gehören zu den ersten romantischen Ensembles in Europa. Es vereint sämtliche Baustile, die jemals in Portugal wirksam waren. Pena ist das portugiesische Neuschwanstein.Seit dem Paläolithikum siedeln in der Weinregion Alto Douro im Norden Portugals Menschen. Bereits in der Bronzezeit wurden hier Getränke aus Weintrauben hergestellt, doch erst die Römer führten den eigentlichen Weinbau ein, der von den folgenden Sueben und Mauren fortgeführt und weiterentwickelt wurde. Somit wird seit über 2000 Jahren am Douro Wein angebaut.Ibiza in Spanien: Wer nach Ibiza reist, der sieht als erstes die mächtige Akropolis von Eivissa, der Inselhauptstadt. Die Festungsanlage ist die älteste und besterhaltene Europas. Mit Mauern bis zu 20 Metern Höhe und bis zu drei Metern Breite, im 16. Jahrhundert erbaut, gilt sie als stilbildend für das Verteidigungskonzept der Renaissance. Lange vor den Spaniern siedelte an gleicher Stelle schon ein anderes Volk: die Phönizier. Vor 2.600 Jahren gründeten sie auf Ibiza eine Handelsniederlassung. Erhalten ist davon noch ein kleines Außenlager, Sa Caleta und - die berühmten Salinen. Sie gelten als einzigartiges Beispiel phönizischer Wasserbaukunst, sind Weltnaturerbe, genauso wie die Seegraswiesen von Ibiza. Als archäologische Sensation gilt auch die Ausgrabung einer phönizischen Totenstadt: Puig des Molins, über 3.000 Gräber, die weltweit größte noch erhaltene Nekropole der Phönizier. Zahlreiche Grabfunde geben Aufschluß über Leben und Religion dieser untergegangenen Hochkultur.Altstadt von Salamanca in SpanienDenkmäler von Oviedo und des Königreiches Asturien: San Miguel de Lillo, Santa María del Naranco, San Julián de los Prados, Santa Cristina de Lena, Cámara Santa der Kathedrale von Oviedo, La Foncalada in OviedoFundstätten fossiler Hominiden von Sterkfontein, Swartkrans und Kromdraai und ihre Umgebung in SüdafrikaVenedig, ItalienAltstadt von Lyon: das Renaissance-Viertel mit 300 Häusern im Stil der Spätgotik bis zur italienischen Renaissance und der Rue Saint-Jean als Hauptstraße - dort u. a. das Hôtel du Chamerrier, der Tour Rosse, das Hôtel de Gadagne und Maison Henri IV. - sowie die Kathedrale Saint-Jean, zudem das Viertel Fourvière mit dem Odeon und der Basilika Notre-Dame, das Viertel La Presqu'île und das Viertel Pentes de la Croix-Rousse, einstiges Viertel der Seidenwebereien.Carcassonne in Frankreich: Carcassonne, im Süden Frankreichs zwischen Montpellier und Toulouse gelegen, wurde im 6. Jahrhundert vor Chr. von iberischen Kelten gegründet. Die Römer machen den Hügel durch den Bau einer Schutzmauer zum Kastell. Im 5. Jahrhundert erobern Westgoten die Stadt, im 8. Jahrhundert die Araber, die Pippin der Kurze 759 vertreibt. Im 12. Jahrhundert baut Graf Trencavel an die höchste Stelle des Hügels auf Teile der römischen Stadtmauer ein Grafenschloss. Carcassonne wird ein zentrales Element im Verteidigungssystem an Frankreichs Grenze zu Aragon. Mitte des 13. Jahrhunderts wird die baufällig gewordene Mauer durch eine zweite äußere Stadtmauer geschützt.Traum aus Granit. Auch nachts sind die reich verzierten Türme der Kathedrale von Santiago de Compostela in Galicien/Spanien weithin zu sehen. Der prächtige barocke Sakralbau ist Ziel der Pilger auf dem Jakobsweg.Amphitheater und Triumphbogen von Orange in FRankreich. Das Theater wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut.Römische und romanische Denkmale von Arles in Südfrankreich.  	Zu den Bauwerken gehört das Amphitheater von Arles, ein antikes Theater und ein Forum.Die Plätze Stanislas, de la Carrière, d'Alliance in Nancy in Lothringen. Die drei Plätze in Nancy stellen eine einzigartige künstlerische Leistung da. Sie sind ein typisches Beispiel für eine moderne Hauptstadt und veranschaulichen eine wichtige Etappe in der Geschichte.Altstadt von Avignon in der Provence.  	Avignon war von 1309 bis 1423 Papstsitz und ihre Altstadt, mit ihren mittelalterlichen Häusern, ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben.Schloss und Park von Versailles (inkl. Grand Trianon, Petit Trianon und Hameau). Das Schloss von Versailles befindet sich in Versailles, einem Vorort von Paris. Es wurde ab dem Jahr 1661 erbaut und mehrmals umgebaut.Der Greater St. Lucia Wetland Park in Südafrika zeichnet sich durch ein Mosaik unterschiedlicher Landschaftsformen und Lebensräume aus, das eine außergewöhnliche Artenvielfalt hervorgebracht hat.Greenwich bei London: Einige Kilometer östlich von London, flussabwärts an der Themse, liegt Maritime Greenwich. Hier schlägt seit Jahrhunderten das Herz der britischen Marine. Von Maritime Greenwich aus eroberten Francis Drake, James Cook und Lord Nelson die Weltmeere zum Ruhm der englischen Krone. Und noch heute ist der kleine Ort ein Begriff für die Seefahrer aller Länder, durch Maritime Greenwich verläuft der Nullmeridian, der die Erdkugel in eine östliche und eine westliche Hälfte teilt. Herzstück der weitläufigen Anlage ist ein Observatorium das Sir Charles Wren, Architekt der Londonder St. Pauls Cathedral 1675 im Auftrag von König Charles I. entwarf. Durch genaue Kenntnis der Sterne versprach man sich damals eine Lösung des Längengradproblems. Die Kapitäne jener Zeit wussten bei ihren Fahrten nie, wo sie sich genau befanden. Gelöst wurde dieses Problem erst gut hundert Jahre später durch einen Tischlermeister. John Harrison ging von der Idee aus, man muss auf hoher See jederzeit wissen, wie spät es im Heimathafen ist. Aus der Differenz dieser Zeit und der Bordzeit kann man dann die Lage des Schiffes in Längengraden und Minuten berechnen. John Harrison baute die erste Uhr die unabhängig von Temperatur und Klimaschwankungen, Feuchtigkeit und Schiffsbewegungen auf hoher See die Zeit messen konnte.Die Kathedrale von Amiens, im Herzen der französischen Region Picardie, ist eine der größten "klassischen" gotischen Kathedralen des 13. Jahrhunderts. Die Geschlossenheit des Grundrisses, die Schönheit der dreischiffigen Basilika und die Anordnung der meisterhaften Skulpturen an der Hauptfassade und am Flügel des südlichen Querschiffes sind bemerkenswert.Teilweise erbaut im Jahr 1145 und wiederaufbaugebaut 26 Jahre nach einer Feuersbrunst im Jahr 1194, ist die Kathedrale von Chartres ein Zeugnis der französischen Gotik. Das riesige Mittelschiff im reinen Spitzbogenstil, die Portale mit den bewundernswerten Skulpturen aus der Mitte des 12. Jahrhundert, und seine funkelnden, bemerkenswert gut erhaltenen Buntglasfenster aus dem 12. und 13. Jahrhundert machen die Kathedrale zu einem Meisterwerk.Fontenay: Dieses vollständig erhaltene Kloster in Burgund, gegründet 1119 durch den Heiligen Bernhard, ist mit seiner Kirche, dem Kreuzgang, dem Refektorium, den Schlafquartieren, der Bäckerei und der Schlosserei, ein wunderbares Beispiel für die Ideale der Selbstversorgung in den frühen Gemeinschaften der Zisterziensermönche.Kathedrale von Modena, Torre Civica und Piazza Grande in Modena in Emilia-Romagna. Die Kathedrale von Modena ist eine römisch-katholische Kirche im romanischen Baustil in der italienischen Stadt Modena. Sie ist die Kathedrale der Erzdiözese Modena-Nonantola und wurde im Jahr 1184 geweiht. Die Kathedrale ist eins der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Europa und von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.Altstadt von Verona in Venetien in Italien.Die Altstadt von Florenz. Als Zentrum des mittelalterlichen europäischen Handels- und Finanzwesens war es eine der reichsten Städte des 15. und 16. Jahrhunderts. Florenz gilt als die Wiege der Renaissance.Spätbarocke Städte des Val di Noto auf Sizilien. Die Spätbarocken Städte des Val di Noto bilden eine Gruppe von Städten im Val di Noto im südöstlichen Sizilien, die ein einheitliches Ensemble des Spätbarocks bilden. Dazu zählen die Städte Catania, Caltagirone, Militello in Val di Catania, Modica, Noto, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli.Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in Genua in Ligurien. Le Strade Nuove, auf Deutsch Die neuen Straßen, ist eine Bezeichnung für die Straßen Via Garibaldi, Via Balbi und Via Cairoli in Genua. Berühmt sind sie wegen der Patrizierhäuser und prunkvollen Paläste Palazzi dei Rolli, die seit 2006 zum Welterbe der UNESCO gehören.Westminster Abbey, Palace of Westminster und St Margaret’s Church in London. Während Westminster Abbey Krönungskirche aller englischen und britischen Monarchen seit Wilhelm dem Eroberer ist, ist Westminster Palace die Heimat des britischen Parlaments.Flämische Beginenhöfe in Belgien. Die Beginenhöfe in Flandern sind typische Siedlungen der Beginen. Die Beginen waren Angehörige einer Gemeinschaft christlicher Laien. 26 Beginenhöfe sind noch erhalten.Kirche und Hügel von Vézelay. Vézelay ist ein Ort im Département Yonne in der Region Burgund. Die dortige Basilika ist seit dem Mittelalter ein Pilgerort zu Ehren der heiligen Maria Magdalena.Die Fürstabtei St. Gallen (gegründet 719, aufgehoben 1805) war eine Benediktinerabtei in der heutigen Ostschweiz und nach dem Kloster Säckingen das zweitälteste Kloster auf dem Gebiet der Alamannen. Der Abt von St. Gallen war bis 1798 Reichsfürst mit Sitz und Stimme im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches; St. Gallen war gleichzeitig erster Zugewandter Ort der Schweizerischen Eidgenossenschaft.Aachen in Deutschland: KarlsschreinDie Kathedrale von Canterbury in EnglandHistorischen Zentrum von Urbino in in den Marken in Italien. In der Renaissance erlebte die Stadt eine Blütezeit, in die unter anderem auch die Gründung der Universität (1506) fiel. Der bedeutendste Herrscher des Herzogtums Urbinos war Federico da Montefeltro.Angra do Heroísmo (deutsch etwa: Bucht der Heldenhaftigkeit) ist die älteste Stadt der Azoren auf der Insel Terceira und bekam ihr Stadtrecht durch eine Carta Régia im Jahre 1534. Angra war eine wichtige Zwischenstation für den Transatlantik- und Ostasienhandel.Schloss und Park von Fontainebleau. Das Schloss liegt etwa 60 Kilometer südlich von Paris. Der Baubeginn des Renaissancebaus war 1528.Ufer der Seine in Paris. Am Ufer der Seine findet sich eine Reihe von gotischen Meisterwerken und übten einen Einfluss auf die Stadtentwicklung in europäischen Hauptstädten aus.Kathedrale von Bourges in Frankreich. Die Kathedrale von Bourges stellt in der Baugeschichte, mit ihrem Übergang zur Hochgotik und einer Reihe von Neuerungen im gotischen Kontext, eine Einmaligkeit da.Mittelalterliche Handelsstadt Provins im Département Seine-et-Marne in der Region Île-de-France. Provins wurde als Ville d'art et d'histoire eingestuft und ist seit 2001 auf der UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit eingetragen. Die Stadtmauer, die in den Jahren 1226 bis 1314 erbaut wurde, ist 1200 Meter lang und mit 22 Türmen bestückt.23 Belfriede in Frankreich (in Nord-Pas-de-Calais und der Picardie) (zusammen mit Belgien). Belfriede sind hohe, schlanke Glockentürme. Sie wurden zur Zeit der Gotik erstellt. Hier sind sie ein Zeichen für die Gewinnung der bürgerlichen Freiheiten.Avila: Gegründet im 11. Jahrhundert, um die spanischen Territorien gegen die Mauren zu schützen, hat die "Stadt der Heiligen und der Steine", ihre mittelalterliche Strenge bewahrt. Hier wurde die Heilige Theresa geboren und der Großinquisitor Torquemada liegt hier begraben. Die Reinheit der formalen Strenge kann man an der gotischen Kathedrale und den Befestigungsanlagen, mit den 82 halbrunden Türmen und den neun Toren erkennen. Sie sind die am besten und fast komplett erhaltensten Befestigungsanlagen in ganz Spanien.Schloss und Park von Sanssouci, oft als "preußisches Versailles" bezeichnet, sind eine Synthese der Kunstrichtungen des 18. Jahrhunderts in den Städten und Höfen Europas. Der Name "Sanssouci" (ohne Sorge) der Sommerresidenz Friedrichs II. von Preußen verrät den Wunsch Königs nach Intimität und Einfachheit. Das auf den Weinbergterrassen 1745 bis 1747 erbaute Schloss ist der älteste Teil der Potsdamer Kulturlandschaft: ein eingeschossiger Bau, bestehend aus einer zentralen Rotunde, dem Marmorsaal, und aus zwei Seitenflügeln mit je fünf Zimmern.Moschee als Kathedrale. Der "Wald der tausend Säulen" in der Mezquita Moschee. Ab 1236 wurde darin eine Kathedrale gebaut. Um die Jahrtausendwende lebten in Córdoba eine Million Menschen.Tor zum Labyrinth. Das Tor Bab Bou Jeloud in der Westmauer von Fes El Bali. Durch den mittleren Torbogen sind die Minarette der Medusa Bou Jnania und der Moschee Lazaz zu sehen. Hinter dem Blauen Tor liegt die verwinkelte Medina von Fes, eine orientalische Bilderbuch-Altstadt mit bunten Farben und fremden Gerüchen. 130 Moscheen sollen sich im Häusergewirr verbergen.Jerusalem, Tempelberg mit FelsendomGöreme in der Türkei: Tausende von Kegeln, Pilzen, Kaminen, Türmchen und steinernen Ornamenten, hinter jedem Felsvorsprung tauchen neue Formen auf. Der Canyon im türkischen Hochland ist eine märchenhafte Vulkanlandschaft, in der Wind, Wasser und Kälte die Baumeister waren. Unterschiedlich hartes Tuffgestein der verschiedenen Lawaströme vor mehreren Millionen Jahren ließen Hütchen und Dächer auf den weicheren Kegeln darunter zurück, die sich wunderbar aushöhlen ließen. Das nutzten die ersten Mönche und Nonnen Vorderasiens, die sich im vierten Jahrhundert unter der Anleitung von Bischof Basileios von Kayserei in die bizarren Formationen der Täler Kappadokiens zurückgezogen hatten. Eine unglaubliche Bautätigkeit begann, in das Tuffgestein hinein: Felsenklöster, Kirchen, Zellen, Kapellen über der Erde und ganze Städte unter der Erde von weltweit unvergleichlichem Ausmaß.
Die ersten Christengemeinschaften fanden in den Tälern bei Göreme andächtige Stille für ihr bescheidenes und autarkes Leben und Schutz vor den damals zahlreichen Feinden, seien es Perser, Römer oder Araber. Und sie verstanden, ihre Kirchen und Kapellen zu schmücken! Heute findet der Besucher in jedem Tal des Nationalparks von Göreme kostbare Schätze byzantinischer Kultur. Die nahezu vollständig erhaltenen oder restaurierten Ikonographien aus dem 7.-11. Jahrhundert können sich mit der Kunst der byzantinischen Zentren messen.Quasir Amra in JordanienPetra in Jordanien: Vom dritten Jahrhundert v. Chr. bis zur Übernahme durch das Römische Imperium im Jahre 106 unserer Zeitrechnung war Petra das Zentrum eines mächtigen Stammes im vorderen Orient, der Nabatäer.

"Fels" bedeutet der Name der Totenstadt Petra im Tal Moses in Jordanien. Als Johann Ludwig Burckhardt, verkleidet als Scheich Ibrahim, 1812 die ehemalige Kultstätte der Nabatäer entdeckte, hatte die Natur diesen Platz bereits zurückerobert. Die hohen Fassaden, Gesimse, Halbsäulen und Giebel, der aus dem Stein herausgehauenen Monumente waren mit dem Stein gealtert. Wind und Regen haben ihr übriges getan. Natur und Kultur waren eins geworden.Fenster auf die Erdgeschichte. US-Präsident Theodore Roosevelt proklamierte den Grand Canyon in Arizona schon 1908 zum Nationaldenkmal. Im Grand Canyon hat sich auf einer Fliessstrecke von 433 Kilometern der Colorado River bis zu 1600 Meter tief in eine Hochebene eingegraben.Zauberlandschaft. Ihr spektakuläres Panorama verdankt die Halong-Bucht im Golf von Tonkin in Nordvietnam den Kegel- und Turmformen der Kalkstein-Inselchen, die so steil sind, dass die meisten nicht bewohnt und unberührt sind.Das Mittagstor der Kaiserstadt Hue in Vietnam. Während der Tet-Offensive von 1968 tobten in der Verbotenen Stadt und in Hué die blutigsten Kämpfe des Vietnamkrieges.Musterbeispiel. Im Jahre 1135 wurde mit dem Bau der fünfschiffigen Kathedrale von Ferrara begonnen. Die Eingangsfassade des Gotteshauses ist beispielhaft für den italienischen Renaissance-Stil.Heiligtum der Aborigines Der nordaustralische Kakadu National Park ist halb so gross wie die Niederlande. Aborigines verehren die Leichhardts-Heuschrecke als Wasserbringer. Ihr Auftreten kündigt den Beginn der Regenzeit im feuchtheißen Northern Territory Australiens an.Grab- und Gottessteine. Das Hypogäum von Hal Saflieni auf Malta ist das bedeutsamste Zeugnis einer unterirdischen steinzeitlichen Kultstätte. Die Totenstadt auf mehreren Ebenen hat eine Ausdehnung von bis zu 35 mal 25 Metern.Der Löwenbrunnen: Das Brunnenhaus im Kloster Maulbronn in Deutschland mit seinem für den Zisterzienserorden typischen Dreischalenbrunnen wurde Ende des 13. Jahrhundert errichtet. 1878 wurde er nach römischen Vorbild umgebaut.Metropole des Minenbarocks. Die brasilianische Bergwerksstadt Ouro Preto liegt etwa 70 Kilometer südöstlich von Belo Horizonte. Sie ist Mittelpunkt der brasilianischen Barockarchitektur und seit 1982 Welterbe. Gegründet im späten 17. Jahrhundert, wurde Ouro Preto ("Schwarzes Gold") zu einem Brennpunkt des Goldrausches und Brasiliens "Goldenem Zeitalter" im 18. Jahrhundert. Mit der Erschöpfung der Goldminen im 19. Jahrhundert ging Ouro Pretos Einfluss zu Ende, aber viele Kirchen, Brücken und Brunnen bezeugen den vergangenen Wohlstand und das außergewöhnlichen Talents des Barockbildhauers Aleijadinho.Künstlerisches Zentrum im 10. und 11. Jahrhundert: Das von der UNESCO als schützenswert erachtete Kulturgut auf der Insel Reichenau im Bodensee umfasst im Wesentlichen die drei Kirchen St. Georg, St. Maria und Markus, St. Peter und Paul. Die Kirche St. Georg im sommerlichen Oberzell ist das erste dieser drei Gotteshäuser, nachdem man über eine aufgeschüttete Straße auf die Insel gelangt ist.Der Lorbeerwald Laurisilva von Madeira weist subtropische Pflanzenarten auf, die im klimatisch wärmeren Tertiär auch in Europa und im Mittelmeerraum (Südeuropa, Nordafrika und Südwestasien) heimisch waren. Während in Europa diese Pflanzen durch die Eiszeiten verschwanden und im Mittelmeerraum während der letzten Eiszeit, konnte sich diese Pflanzengesellschaft teilweise auf den Kanarischen Inseln sowie auf Madeira und den Azoren (Makaronesische Inseln) halten.Polen: Mittelalterliche Holzkirchen in der Region PodkarpakieStadt der 1000 Kirchen: Als erste Hauptstadt Brasiliens, von 1549 bis 1763 bezeugte Salvador de Bahia die Vermischung europäischer, afrikanischer und indianischer Kulturen. Außerdem war Salvador de Bahia der erste Sklavenmarkt in der Neuen Welt. 1558 kamen die ersten Sklaven um auf den Zuckerrohrplantagen zu arbeiten. Die Stadt hat es geschafft viele außerordentliche Beispiele der Renaissancearchitektur zu bewahren. Eine Besonderheit der Altstadt sind die leuchtend, vielfarbigen Häuser, die oft mit hochwertigen Stuckverzierungen dekoriert sind.Gut bewacht. Die Festungsanlage "El Morro" steht am Eingang der Bucht von Santiago de Cuba auf einem Berg. Von dort aus konnte der natürliche Hafen der kubanischen Stadt im Südosten der Karibikinsel kontrolliert werden.Granada in Spanien: Der Patio de los Leones (Löwenhof) in der Alhambra in Granada: In der Mitte des von 124 Säulen umgebenen Hofes (28 Meter lang und 16 Meter breit) steht der Löwenbrunnen, der von zwölf marmornen Löwen getragen wird. Einzigartig ist die Leichtigkeit und Kunstfertigkeit der Arkadenbögen des Löwenhofes. Im Löwenhof verspürt man vielleicht am deutlichsten den über der Alhambra schwebenden orientalischen Zauber.Romanische Kathedrale von Speyer in Deutschland.Wartburg bei Eisenach in Thüringen/DeutschlandMultikultureller Pragmatismus. Vom Museo Provincial schweift der Blick über die im Mudejar-Stil erbaute Kathedrale von Teruel in die Weite der Landschaft. Die auf einer 915 Meter hoch gelegene Provinzhauptstadt am Rió Turia wurde zu einem Hort der sogenannten Mudejar-Architektur.Sumpflandschaft. Die typische Landschaft der Everglades wird durch ein dichtes Geflecht aus zahllosen natürlichen Wasserwegen mit einer Tiefe von meist 0,3 bis zwei Metern sowie von Gezeitenbuchten und Seen durchzogen.Höhlen aus der Urzeit. Aus dem Vinales-Tal auf Kuba kommen die besten Havanna-Zigarren. Das Valle de Viñales in der Provinz Pinar del Río 188 Kilometer westlich von Havanna gelegen erstreckt sich zwischen den steil aufragenden Mogotes. Dieses fruchtbare Tal, das die besten Voraussetzungen für den Tabakanbau bietet. Anfang Dezember 1999 hat die UNESCO das Tal in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.Kulturlandschaft Porto Venere und Cinque Terre (Ligurien, Provinz La Spezia). Als Cinque Terre (auf Deutsch etwa Fünf Länder oder Fünf Gemeinden) wird ein etwa zwölf Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet. Von Nordwest nach Südost reihen sich die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore entlang der steil abfallenden Küste auf.

Die Region zählt etwa 7000 Einwohner und ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf. Im Jahre 1997 wurden die Cinque Terre zusammen mit Porto Venere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.Die befestigte Stadt Ait-Ben-Haddou in Marokko ist eines der beeindruckensten Wehrdörfer Südmarokkos nordwestlich von Quarzazate am Südrand des Hohen Atlas gelegen. Die verschachtelten Bauten aus rötlich-gelbem Stampflehm gehören seit 1987 zum Weltkulturerbe.Ankor Vat in KambodschaDie Altstadt von Bamberg wurde 1993 wegen ihrer Modellhaftigkeit in die Welterbeliste aufgenommen. Sie repräsentiert in einzigartiger Weise die auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Die historische Substanz der Bamberger Altstadt ist bis heute weitgehend original erhalten, über 1000 Häuser stehen unter Denkmalschutz.Steine der Giganten. Gigantja auf Gozo-Malta: Sieben Megalith-Tempel sind auf den Inseln Malta und Gozo zu finden, wovon jede das Ergebnis einer individuellen Entwicklung ist.Maya-Stätte Tikal in GuatemalaMaya-Ruinen und archäologischer Park QuiriguaLa Antigua in GuatemalaKaiserpalast in Hue in VietnamDer Alcazar in Segovia in Spanien war seit dem 12. Jahrhundert Sitz der kastilischen Herrscher. Heute beherbergt die Festung ein Waffenmuseum mit Waffen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.Elora in IndienFranziskusgrab: Assisi in der italienschen Provinz Umbrien war Geburts- und Wirkungsstätte des Heiligen Franz. Mittelalterliche Kirchen wie die Basilika des Heiligen Franz und die Fresken von Cimabue, Simone Martini, Pietro Lorenzetti und Giotto haben Assisi zu einem Markstein europäischer  Architektur und Kunst gemacht.Mosaik im Grabmahl der Placidia in Ravenna/ItalienCastel del Monte in Apulien/ItalienBrügge in Belgien. Die mittelalterliche Altstadt ist fast komplett erhalten geblieben.Brüssel in BelgienTeide auf Teneriffa/SpanienWeinbaukultur der postugiesischen Azoren-Insel Pico. Der Weinberg ist in durch Wände geschützte Parzellen unterteilt. Die Wände sind aus Basaltblöcken ohne Mörtel gebaut. Mit dem Weinbau wurde im 15. Jahrhundert begonnen.Seiner strategisch günstigen Position verdankt Luxemburg, dass es - vom 16. Jahrhundert bis 1867 (als es neutral wurde) - eine der größten Festungen Europas war.Arabisch-Normannisches Palermo und Kathedralen von Cefalù und Monreale. Zusammen sind diese Baudenkmäler ein hervorragendes Beispiel für den Synkretismus zwischen westlichen, islamischen und byzantinischen Kulturen, der den arabisch-normannischen Stil geprägt hat. Dieser neue Stil hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der mittelalterlichen Architektur in Süditalien und im Mittelmeerraum.NeuseelandAqädukt in SegoviaKloster Poblet in KatalonienAltstadt von Sevilla in SpanienStrasbourg im ElsassWeimar. Im späten 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die kleine sächsische Stadt Weimar ein blühendes kulturelles Zentrum, das viele Dichter und Gelehrte anzog, darunter Goethe und Schiller. Viele Gebäude von hohem Wert und die Parkanlagen der Umgebung bezeugen diese kulturelle Blüte.Die archäologischen Stätten von Agrigent südlich des heutigen Stadtkerns von Agrigent gehören zu den eindrucksvollsten archäologischen Fundplätzen auf Sizilien. Sie zeigen vor allem die Überreste von Akragas (lat. Agrigentum), einer der bedeutendsten antiken griechischen Städte auf Sizilien. Die teilweise noch sehr gut erhaltenen griechischen Tempel zeugen von der Größe, Macht und kulturellen Hochblüte der damaligen griechischen Stadt.

Akragas war zwar erst 582 v. Chr. in einer zweiten Welle der griechischen Kolonisation gegründet worden, hatte sich aber bald, besonders durch den Sieg in der Schlacht bei Himera, zu der zweitwichtigsten griechischen Polis auf Sizilien nach Syrakus entwickelt. Diese Bedeutung fand ihren Ausdruck unter anderem in einer Reihe monumentaler Tempel, die im Verlauf des 5. Jahrhunderts v. Chr. entlang der südlichen Stadtmauer auf einem Höhenzug errichtet wurden.Great Barrier Riff, AustralienMarakesch, MarokkoChiloe, ChileGrube Messel bei Darmstadt in DeutschlandCambord-Loire, FrankreichDas Tadsch Mahal in Indien ist eine riesige Grabmoschee aus weißem Marmor, die von Mogul Shah Jahan in Agra zwischen 1631 und 1648 zur Erinnerung an seine Lieblingsfrau, erbaut wurde. Sie ist das schönste Bauwerk moslemischer Kunst in Indien und wird allgemein als eines der bedeutendsten Meisterwerke des Weltkulturerbes bewundert.Prag, TschechienEdinburg, SchottlandDie Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt mit der Begründung, „dass die vulkanischen Landschaften der Inseln klassische Gegenstände der fortdauernden Untersuchung der Vulkanologie weltweit darstellen.Costa Amalfitana, ItalienMont Saint Michel in der Normandie/FrankreichDer Nationalpark Garajonay befindet sich auf der kanarischen Insel La Gomera.Archäologisches Ensemble von Mérida in der Extremadura in Spanien.Monumentale Renaissance-Bauten von Úbeda und Baeza. Die Baugeschichte der beiden Kleinstädte Úbeda und Baeza in Südspanien reicht bis zu den Mauren im 9. und zur Reconquista im 13. Jahrhundert zurück. Eine wichtige Entwicklung erfolgte im 16. Jahrhundert, als die Städte Renovierungen im Stile der aufkommenden Renaissance erhalten sollten. Von hier aus nahmen die neuen humanistischen Ideen aus Italien großen Einfluss auf die Architektur Spaniens und Lateinamerikas.Ajanta, IndienSan Giminagno, ItalienToledo in SpanienSpanien: Pilgerrouten nach Santiago in Nordspanien
Die Welterbestätte "Pilgerweg nach Santiago de Compostela" wurde um vier christliche Pilgerrouten in Nordspanien erweitert. Dazu gehören die Pilgerrouten an der nordspanischen Atlantikküste, im Baskenland, in der Region La Rioja und in der Bergregion Liébana in Kantabrien. Zusammen bilden diese vier Pilgerrouten ein knapp 1.500 Kilometer langes Wegenetz. Das gemeinsame Ziel, das alle historischen Wege der Pilgerroute verbindet, ist das Grab des Apostels Jakobus des Älteren in Santiago de Compostela in Galicien. Nach der Entdeckung des Grabs im 9. Jahrhundert wurde Santiago de Compostela neben Rom und Jerusalem zum dritten Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt. Die Hauptroute des Jakobswegs in den spanischen Pyrenäen zählt bereits seit 1993 zum Welterbe. 1998 hatte die UNESCO die französischen Pilgerstraßen nach Santiago in die Welterbeliste aufgenommen.Cape Floral in der Provinz Westkap in SüdafrikaHieronymus-Kloster in Belem bei Lissabon in Portugal. 1517 verordnete König Dom Manuel I. den Bau eines Klosters nahe des Tejoufers. Das weißstrahlende Hieronymitenkloster sollte zum sichtbaren Beweis der königlichen Macht und des unbeschreiblichen Reichtums Portugals werden.Kloster Guadelupe in Extremadura/SpanienÜber 500 Meter hoch erhebt sich der mit tropischer Vegetation bedeckte Berg Le Morne im Südwesten von Mauritius über dem Indischen Ozean. Er ist Mahnmal der Sklaverei und Symbol des Freiheitskampfes entflohener Sklaven. Zwischen 1721 und 1735 wurden unter holländischer Herrschaft erstmalig Sklaven aus Afrika, Madagaskar und Asien zur Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern nach Mauritius gebracht. Bis zur Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1835 gelang vielen Sklaven die Flucht. So entstanden Gemeinschaften entflohener Schwarzer und Asiaten, Maroons genannt, die sich auf dem nur schwer zugänglichen Gipfel des Le Morne versteckt hielten und kleine Siedlungen in den Höhlen und Felsenkliffs des Bergs gründeten. Mauritius, ein wichtiges Zwischenziel im östlichen Sklavenhandel, wurde somit unter dem Beinamen »Maroon Republic« als Insel der flüchtigen Sklaven bekannt. Die Geschichten der Maroons wurden durch mündliche Überlieferung weitergegeben und sind Teil des kulturellen Erbes der Bevölkerung. Le Morne ist sowohl eine Gedenkstätte der Sklaverei als auch Symbol der kreolischen Identität der Inselbewohner.

Nicolas van Ryk fotografiert das weltweite Kultur- und Naturerbe

Der in Deutschland lebende Fotograf Nicolas van Ryk hat sich seit 1995 ein wahrscheinlich lebenslanges Projekt vorgenommen. Er fotografiert weltweit die von der UNESCO in ihrer Welterbeliste aufgeführten Kultur- und Naturstätten. Bislang hat van Ryk 218 Stätten auf allen fünf Kontinenten fotografiert, darunter die Tempelanlage Angkor Vat in Kambodscha, den Grand Canyon in den USA oder den Mont Saint-Michel in Frankreich. Die von der in Paris ansässige UN-Kulturorganisation UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst derzeit insgesamt 1.031 Denkmäler in 163 Ländern. Davon sind 802 Kulturdenkmäler (K) und 197 Naturdenkmäler (N). Weitere 32 Denkmäler gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an. Deutschland ist jetzt mit insgesamt 39 Stätten auf der UNESCO-Welterbeliste vertreten. Genug Möglichkeiten also für van Ryk, seine Liste fortzusetzen. „Pro Jahr kommen etwa zehn Stätten hinzu. Mehr ist gar nicht zu schaffen. Bis die Liste voll ist, werde ich wohl sehr alt geworden sein“, witzelt Fotograf van Ryk. So hat er im vergangenen Jahr „nur“ in Europa fotografiert. Das waren etwa die Trulli von Alberobello, Castel del Monte und die Barockstadt Lecce in Apulien, aber auch Matera in der italienischen Provinz Basilikata und die Renaissancestadt Urbino in den Marken. Aber auch die Altstadt von Ibiza, die Universitätstadt La Laguna auf Teneriffa oder -fast direkt vor der Haustüre- das ehemalige Benediktinerkloster Lorsch in Hessen. Oder die neuen Welterbestätten Cefalu auf Sizilien, Beth Schearim in Israel, die Hamburger Speicherstadt, Weinkeller in der Champagne oder die Taufstätte Jesu in Jordanien.

Aber was verbindet die genannten Stätten etwa mit dem Tadsch Mahal in Indien, der Nabatäerstadt Petra in Jordanien mit dem Kakadu-Park in Australien? Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre. Sie zu schützen liegt deshalb nicht allein in der Verantwortung eines einzelnen Staates, sondern ist Aufgabe der Völkergemeinschaft. Dies ist das Ziel des internationalen "Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt", das die UNESCO 1972 beschlossen hat. 182 Staaten haben die Konvention inzwischen unterzeichnet. Mit der Benennung von Kultur- und Naturstätten für die Welterbeliste der UNESCO verpflichten sich die betreffenden Staaten zu fortdauernden Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen. Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich dazu, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Schutz dieser Stätten des Menschheitserbes beizutragen. Über die Aufnahme von Stätten in die Liste des Welterbes entscheidet das UNESCO-Welterbekomitee, das prüft, ob die von den Unterzeichnerstaaten vorgeschlagenen Stätten die in der Konvention festgelegten Kriterien erfüllen. Hierzu zählen das Kriterium der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität", also der historischen Echtheit einer Kulturstätte, oder der "Integrität" eines Naturdenkmals. Außerdem muss ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegen. Die internationalen Fachverbände für Denkmal und Naturschutz, ICOMOS und IUCN abgekürzt genannt, beraten das Komitee.

So hat dieses Komitee damit gedroht, den Kölner Dom wieder von der Welterbeliste zu nehmen, weil die Stadt Köln am gegenüberliegenden Rheinufer eine Hochhausbebauung plant, die das einzigartige Stadtbild beeinträchtige. Die Listung stellt einerseits einen „Adelsschlag“ dar, mit dem Touristen angelockt werden können, andererseits hilft die Liste nicht immer vor Zerstörung. So hatten vor einigen Jahren die in Afghanistan inzwischen gestürzten Taliban-Herrscher die buddhistische Tempelstätte Bamyan aus religiösem Fanatismus heraus zerstört. „Der Schaden ist unwiderbringlich, aber dennoch bleiben die Ruinen und die Erinnerung an diesen Kunstschatz erhalten“, sagt Fotograf van Ryk. Auf seinen Reisen zu den Welterbestätten hat der Journalist und Fotograf auch sonst so einiges Interessantes oder Skuriles um die UNESCO-Stätten erlebt. So ist er einer der ganz wenigen Fotografen, die das unterirdische Hypogäum auf Malta ablichten durften. „Aber erst nach einer telefonischen Intervention des Tourismusministers hat das Wachpersonal mich durchgelassen.“ Für die Bilder aus dem Grand Canyon hat van Ryk solange im Schneetreiben auf das richtige Licht gewartet, dass ihm fast die Finger beim Fotogrfieren abgefroren sind. Im St. Lucia-Feuchtgebiet in Südafrika lauerten überall gefährliche Tiere wie Haie, Seeschlagen oder Krokodile und im Kakadu-Park in Australien waren die massenhaften Fliegen in der schwülen Hitze eine Plage. Makaber waren die Arbeiten in Salvador de Bahia in Brasilien: zwischen Ober- und Unterstadt gibt es einen 60-70 Meter hohen Aufzug. Während des Fotografierens war ein lauter Schrei von dort zu hören und anschließend ein Menschenauflauf zu sehen. Ein Mann sprang vom Dach des Aufzuges in die Tiefe und hatte sich damit das Leben genommen. „Zuhause bemerkte ich, dass ich diesen Menschen auf einem meiner Bilder unmittelbar vor dem Sprung festgehalten habe. Das ist wohl das letzte Bild von diesem Trauigen in seinem Leben.“ Aber meistens ist es für van Ryk einfach schön, all die interessanten Stätten sehen und fotografieren zu können. Und etwa eine Übernachtung im zum Welterbe gehörenden über 500 Jahre alten Parador-Hotel in Santiago de Compostela ist für den Fotografen "nun wirklich keine Bestrafung oder Bürde im Berufleben."

Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst Kulturdenkmäler (K) und Naturdenkmäler (N). Weitere Denkmäler gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an. Welterbestätten, die grenzüberschreitend sind, sind besonders gekennzeichnet (GÜ). Ausserdem ist in den Klammern das Jahr der Aufnahme in die Welterbeliste angegeben. Zu den im Folgenden genannten 218 Welterbestätten können Fotos und Texte bestellt werden.


Australien
Großes Barriere-Riff (N/1981)
Nationalpark Kakadu (K/N/1981; 1987 und 1992 erweitert)
Oper von Sydney (K/2007)
Nationalparks von West-Tasmanien (K/N/1982; 1989 erweitert)
Historische Strafgefangenenlager in Australien (K/2010)

Belgien
Flämische Beginenhöfe (K/1998)
Der Große Platz (Grote Markt / Grand' Place) in Brüssel (K/1998)
Belfriede (mittelalterliche Glockentürme) in Flandern und Wallonien (K/GÜ/1999; 2005 erweitert)
Altstadt von Brügge (K/2000)
Jugendstilbauten von Victor Horta in Brüssel (K/2000)

Brasilien
Altstadt von Ouro Preto (K/1980)
Historisches Zentrum von Salvador de Bahia (K/1985)
Kulturlandschaft Rio de Janeiro (K/2012)

Chile
Holzkirchen von Chiloé (K/2000)
Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso (K/2003)

China
Große Mauer (K/1987)
Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing und Shenyang (K/1987; 2004 erweitert)
Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking (K/1998)
Grotten von Longmen (K/2000)
Historische Stätten von Dengfeng im "Zentrum von Himmel und Erde" (K/2010)

Dänemark
Ilulissat-Eisfjord (Grönland) (N/2004)

Deutschland
Speyerer Dom (K/1981)
Würzburger Residenz und Hofgarten (K/1981)
Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (K/1990; 1992 und 1999 erweitert)
Kloster Lorsch (K/1991)
Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft (K/1992; 2010 erweitert)
Altstadt von Bamberg (K/1993)
Klosteranlage Maulbronn (K/1993)
Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (K/1994)
Völklinger Hütte (K/1994)
Kölner Dom (K/1996)
Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (K/1996)
Klassisches Weimar (K/1998)
Wartburg (K/1999)
Museumsinsel Berlin (K/1999)
Klosterinsel Reichenau (K/2000)
Gartenreich Dessau-Wörlitz (K/2000)
Aachener Dom (K/1978)
Grube Messel (N/1995)
Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (K/2006)
Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier (K/1986)
Bergpark Wilhelmshöhe (K/2013)
Hamburger Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus (K/2015)

Estland
Altstadt von Tallinn (Reval) (K/1997)

Frankreich
Kathedrale von Chartres (K/1979)
Mont St. Michel und seine Bucht (K/1979)
Schloss und Park von Versailles (K/1979)
Abteikirche und Stadthügel von Vézelay (K/1979)
Kathedrale von Amiens (K/1981)
ehem. Zisterzienserabtei Fontenay (K/1981)
Schloss und Park von Fontainebleau (K/1981)
Römische und romanische Denkmäler von Arles (K/1981)
Amphitheater und Triumphbogen von Orange (K/1981)
Place Stanislas, Place de la Carrière und Place d'Alliance in Nancy (K/1983)
Römischer Aquädukt Pont du Gard (K/1985)
Straßburg, Grand Ile (historisches Zentrum) (K/1988)
Seineufer in Paris zwischen Pont de Sully und Pont d'Iéna (K/1991)
Reims: Kathedrale Notre-Dame, Palais du Tau und Kloster Saint Remi (K/1991)
Kathedrale von Bourges (K/1992)
Papstpalast mit umliegendem historischen Ensemble in Avignon (K/1995)
Loiretal zwischen Maine und Sully-sur-Loire (K/2000)*
* Das Schloss Chambord (K/1981) ist Teil dieser Welterbestätte
Mittelalterliche Handelsstadt Provins (K/2001)
Belfriede (mittelalterliche Glockentürme) in den historischen Regionen Flandern, Artois, Hainaut und Picardie (grenzüberschreitende Erweiterung der Belfriede von Belgien) (K/GÜ/2005)
Historische Stätten in Lyon (K/1998)
Vulkanlandschaft auf La Réunion (N/2010)
Bischofsviertel der Stadt Albi (K/2010)
Weinberge, Weinhäuser und -keller der Champagne (K/2015)

Griechenland
Delphi (Apollonheiligtum) (K/1987)
Akropolis von Athen (K/1987)
Meteora-Klöster (K/N/1988)
Antike Stadt Epidauros (K/1988)
Ruinen von Olympia (K/1989)
Mystras (K/1989)
Altstadt (Chorá) mit dem Kloster des Hl. Johannes und der Höhle der Apokalypse auf der Insel Patmos (K/1999)
Rhodos, mittelalterliche Stadt (K/1988)

Großbritannien
Stonehenge, Avebury und zugehörige Denkmäler der Megalith-Kultur (K/1986)
Schloss Blenheim (K/1987)
Stadt Bath (K/1987)
Westminster (Palast und Abtei) und Margaretenkirche in London (K/1987)
Tower von London (K/1988)
Kathedrale, ehemalige Abtei St. Augustin und St. Martins-Kirche in Canterbury (K/1988)
Edinburgh (K/1995)
Queen's House, Park und Marineschule von Greenwich (K/1997)
Königliche Botanische Gärten von Kew (London) (K/2003)

Guatemala
Antigua Guatemala (K/1979)
Nationalpark Tikal (K/N/1979)
Maya-Ruinen und archäologischer Park Quirigua (K/1981)

Indien
Felsentempel von Ajanta (K/1983)
Höhlentempel Ellora (K/1983)
Agra, Rotes Fort (K/1983)
Agra, Tadsch Mahal (K/1983)
Kirchen und Klöster von Goa (K/1986)
Moghulstadt Fatehpur Sikri (K/1986)
Höhlen von Elephanta (K/1987)
Kutub Minar mit seinen Moscheen und Grabbauten in Delhi (K/1993)

Israel
Archäologische Stätte Masada (K/2001)
Die "Weiße Stadt" von Tel Aviv (K/2003)
Weihrauchstraße und Wüstenstädte im Negev (K/2005)
Altstadt von Akko (K/2001)
Biblische Siedlungen - Megiddo, Hazor, Beer Sheba (K/2005)
Heilige Stätten der Baha'i in Haifa und West-Galiläa (K/2008)
Grabhöhlen in Marescha und Bet Guvrin (K/2014)
Nekropole Bet She'arim – Wahrzeichen der jüdischen Erneuerung (K/2015)

Italien
Historisches Zentrum von Rom (K/GÜ/1980; 1990 erweitert)
Historisches Zentrum von Florenz (K/1982)
Venedig und seine Lagune (K/1987)
Domplatz von Pisa (K/1987)
Historisches Zentrum von San Gimignano (K/1990)
Höhlenwohnungen Sassi di Matera (K/1993)
Historisches Zentrum von Siena (K/1995)
Historisches Zentrum von Neapel (K/1995)
Ferrara: Stadt der Renaissance (K/1995; 1999 erweitert)
Castel del Monte (K/1996)
"Trulli" (Rundbauten) von Alberobello (K/1996)
Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von Ravenna (K/1996)
Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in Modena (K/1997)
Kulturlandschaft Portovenere und Cinque Terre (K/1997)
Kulturlandschaft Küste von Amalfi (K/1997)
Archäologische Stätten von Agrigent (K/1997)
Historisches Zentrum von Urbino (K/1998)
Äolische Inseln (N/2000)
Assisi, Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus (K/2000)
Altstadt von Verona (K/2000)
Spätbarocke Städte des Val di Noto (Sizilien) (K/2002)
Syrakus und Felskammergräber von Pantalica (K/2005)
Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in Genua (K/2006)
Nuraghe (bronzezeitliche Turmbauten) von Barumini (Sardinien) (K/1997)
Arabisch-normannisches Palermo und Kathedralen von Cefalú und Monreale (K/2015)

Jordanien
Altstadt und Stadtmauern von Jerusalem (K/1981) (auf Vorschlag von Jordanien)
Felsnekropole und Ruinen von Petra (K/1985)
Wüstenschloss Q'useir Amra (K/1985)
Schutzgebiet Wadi Rum (K/N/2011)
Taufstätte "Bethanien jenseits des Jordans" (Al-Maghtas) (K/2015)

Kambodscha
Ruinen von Angkor (K/1992)

Kanada
Altstadt von Lunenburg (K/1995)
Kulturlandschaft Grand Pré (K/2012)

Kroatien
Altstadt von Dubrovnik (K/1979; 1994 erweitert)
Altstadt und Palast Kaiser Diokletians in Split (K/1979)
Nationalpark Plitvicer Seen (N/1979; 2000 erweitert)
Historische Stadt Trogir (K/1997)
Kathedrale des Heiligen Jakob in Sibenik (K/2000)
Euphrasius-Basilika und historischer Stadtkern von Porec (K/1997)

Kuba
Altstadt und Festungsanlagen von Havanna (K/1982)
Stadt Trinidad und Zuckerfabriken im Valle de los Ingenios (K/1988)
Burg San Pedro de la Roca in Santiago de Cuba (K/1997)
Kulturlandschaft Viñales-Tal (K/1999)
Archäologische Landschaft der ersten Kaffeeplantagen im Südosten Kubas (K/2000)
Historisches Stadtzentrum von Cienfuegos (K/2005)

Luxemburg
Altstadtviertel und Festungen von Luxemburg (K/1994)

Malta
Stadt Valletta (K/1980)
Tempel von Gigantija (K/1980; 1992 erweitert)
Hypogäum (unterirdischer Kultraum) von Hal Saflieni (K/1980)

Marokko
Medina von Fes (K/1981)
Medina von Marrakesch (K/1985)
Befestigte Stadt Aït-Ben-Haddou (K/1987)
Medina von Meknès (K/1996)
Ausgrabungsstätte Volubilis (K/1997)
Rabat – moderne Hauptstadt mit historischem Kern (K/2012)

Mauritius
Kulturlandschaft Le Morne (K/2008)

Namibia
Namib-Wüste (N/2013)

Neuseeland
Naturschutzgebiet Te Wahipounamu mit Nationalparks Westland / Mount Cook und Fjordland (N/1990)

Niederlande
Festungsgürtel von Amsterdam (K/1996)

Österreich
Altstadt von Salzburg (K/1996)
Schloss und Park von Schönbrunn (K/1996)
Kulturlandschaft Wachau (K/2000)
Historisches Zentrum von Wien (K/2001)

Palästina
Geburtskirche Jesu Christi und Pilgerweg in Bethlehem (K/2012)

Polen
Altstadt von Krakau (K/1978)
Holzkirchen im Süden von Kleinpolen (K/2003)

Portugal
Hieronymuskloster und Turm von Belém in Lissabon (K/1983)
Historisches Zentrum von Evora (K/1986)
Historisches Zentrum von Porto (K/1996)
Historisches Zentrum von Guimarães (K/2001)
Kulturlandschaft Sintra (K/1995)
Weinregion Alto Douro (K/2001)
Weinbaukultur der Insel Pico (K/2004)
Lorbeerwald "Laurisilva" von Madeira (N/1999)
Stadtzentrum von Angra do Heroísmo auf der Azoren-Insel Terceira (K/1983)
Kloster Batalha (K/1983)
Christuskloster in Tomar (K/1983)
Kloster Alcobaca (K/1989)
Universität Coimbra (K/2013)

San Marino
Historisches Zentrum von San Marino und Monte Titano (K/2008)

Schweiz
Benediktinerkloster St. Gallen (K/1983)
Die drei Burgen von Bellinzona (K/2000)

Spanien
Moschee-Kathedrale und Altstadt von Córdoba (K/1984; 1994 erweitert)
Altstadt von Granada, Alhambra und Generalife-Palast (K/1984; 1994 erweitert)
Kathedrale von Burgos (K/1984)
Escorial in Madrid (Kloster mit Umgebung) (K/1984)
Altstadt von Segovia mit Aquädukt (K/1985)
Denkmäler von Oviedo und des Königreiches Asturien (K/1985; 1998 erweitert)
Altstadt von Santiago de Compostela (K/1985)
Altstadt von Avila und Kirchen außerhalb der Stadtmauer (K/1985)
Altstadt von Toledo (K/1986)
Nationalpark Garajonay (Kanaren, Insel Gomera) (N/1986)
Altstadt von Cáceres (K/1986)
Kathedrale, Alcazar und Archivo de Indias in Sevilla (K/1987)
Altstadt von Salamanca (K/1988)
Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet (K/1991)
Bauten der Römerzeit und des frühen Mittelalters in Merida (K/1993)
Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe (K/1993)
Pilgerwege nach Santiago de Compostela (K/1993; 2015 erweitert)
Altstadt von Cuenca (K/1996)
Seidenbörse "La Lonja de la Seda" in Valencia (K/1996)
Palast der Katalanischen Musik und Hospital von Sant Pau in Barcelona (K/1997)
Universität und historisches Zentrum von Alcalá de Henares (K/1998)
San Cristóbal de la Laguna (Insel Teneriffa) (K/1999)
Ibiza: Biologische Vielfalt und Kultur (K/N/1999)
Spätrömische Befestigungsanlagen von Lugo (K/2000)
Kulturlandschaft von Aranjuez (K/2001)
Ubeda und Baeza (K/2003)
Nationalpark Teide (Teneriffa) (N/2007)
Torre de Hércules (Herkulesturm) (K/2009)

Südafrika
Robben Island (K/1999)
Fundstätten fossiler Hominiden von Sterkfontein, Swartkrans und Kromdraai und ihre Umgebung (K/1999; 2005 erweitert)
Feuchtgebiet Greater St. Lucia Wetland Park (N/1999)
Naturpark Drakensberg (Qathlamba) (K/N/2000)
Schutzregion Cape Floral (N/2004; 2015 erweitert)
Vredefort Dome (N/2005)

Tschechische Republik
Historisches Zentrum von Prag (K/1992)

Türkei
Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien (K/N/1985)

Ungarn
Burgviertel Buda und Uferzone der Donau in Budapest (K/1987; 2002 erweitert)

Vatikanstadt
Historisches Zentrum von Rom, Stätten des Heiligen Stuhls in Rom und Basilika St. Paul "vor den Mauern" (K/GÜ/1980; 1990 erweitert)
Vatikanstadt (K/1984)

Vereinigte Staaten von Amerika
Nationalpark Everglades (N/1979)
Nationalpark Grand Canyon (N/1979)
Nationalpark Yosemite (N/1984)

Vietnam
Kaiserstadt Huë (K/1993)
Bucht von Ha-Long (N/1994, 2000 erweitert)
Historische Altstadt von Hoi An (K/1999)